Alte Böden werden wieder wie neu
Reinigen, schleifen, polieren und kristallisieren –
staubarm und materialschonend
Ein Boden wird stumpf, die Laufwege matt, feine Kratzer sammeln sich – das gehört zu einem Material, das jeden Tag benutzt wird. Der erste Gedanke ist dann meist: raus damit. Und genau da lohnt sich ein zweiter Blick, denn unter der abgenutzten Oberfläche steckt fast immer noch beste Substanz. Wir arbeiten Marmor, Granit und Terrazzo wieder auf, statt sie zu ersetzen: reinigen, schleifen, polieren, kristallisieren. Das Ganze möglichst staubfrei, damit Ihr Zuhause danach nicht wochenlang eine Baustelle ist. In vielen Fällen ist das günstiger als ein Austausch – und schonender für alles, was drumherum steht.
Drei Schritte zurück zum Glanz
Was wir tun und was es Ihrem Boden bringt
Jeder Stein reagiert anders
Marmor, Granit und Terrazzo
brauchen unterschiedliche Verfahren
Härtegrad, Mineralzusammensetzung und Oberflächenbeschaffenheit entscheiden darüber, mit welcher Körnung wir anfangen, wie viele Schleifgänge nötig sind und welcher Abschluss überhaupt sinnvoll ist. Deshalb schauen wir uns die Fläche zuerst an, bevor wir eine Maschine anschließen.
Marmor ist kalkhaltig und damit der klassische Kandidat für die Kristallisation. Dabei wird die obere Schicht chemisch verdichtet – der Glanz kommt aus dem Material selbst, nicht aus einer aufliegenden Beschichtung. Das ist der entscheidende Unterschied zu einer Versiegelung, die irgendwann abgelaufen ist und erneuert werden muss.
Granit ist deutlich härter und verlangt beim Schliff mehr Aufwand, hält das Ergebnis dafür sehr lange. Hier führt der Weg meist über feine Schleifstufen zum Polieren.
Terrazzo ist ein Sonderfall: ein Verbundmaterial, das in vielen Altbauten im Münsterland liegt und oft unterschätzt wird. Aufgearbeitet zeigt er wieder seine ganze Zeichnung – gerade in alten Fluren und Treppenhäusern ist der Effekt beeindruckend.
Abschließend empfehlen wir in der Regel eine Imprägnierung. Sie dringt in die Poren ein, reduziert die Aufnahme von Feuchtigkeit und Schmutz und macht die Fläche im Alltag deutlich leichter zu reinigen – ohne die Optik zu verändern.
Häufig gestellte Fragen
Wir arbeiten mit staubarmer Absaugung, sodass sich der Aufwand stark in Grenzen hält. Die Fläche selbst muss frei sein, das Drumherum bleibt weitgehend unberührt. Wie lange es dauert, hängt von Größe und Zustand ab – das sagen wir Ihnen nach der Besichtigung.
In den meisten Fällen ja. Wenn die Substanz stabil ist, kostet eine Aufarbeitung deutlich weniger als Ausbau, Entsorgung und Neuverlegung – und Sie behalten den Charakter des vorhandenen Materials.
Beim Kristallisieren wird die vorhandene Oberfläche verdichtet und gehärtet, der Glanz entsteht aus dem Stein selbst. Eine Versiegelung legt dagegen eine Schutzschicht auf, die die Haptik verändert und mit der Zeit erneuert werden muss.
Ja. Wir sanieren nicht nur Böden, sondern auch Treppenanlagen, Fensterbänke, Arbeitsplatten und Wandflächen aus Naturstein.
Bei normaler Wohnnutzung viele Jahre. Entscheidend ist die anschließende Pflege: pH-neutrale Reiniger, keine Säure auf Marmor und Kalkstein, und eine Imprägnierung, die den Alltag abfängt. Passende Produkte und eine kurze Einweisung bekommen Sie bei uns dazu.